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Die biologische Vielfalt beschreibt die…
- Vielfalt der Arten
- Vielfalt der Gene
- Vielfalt der Lebensräume
Den schönen roten Marienkäfer mit seinen schwarzen Punkten kennen wir alle, aber gibt es DEN Marienkäfer überhaupt? Überrascht wird man vom schwarzen Schildlaus-Marienkäfer oder dem gelben Sumpf-Marienkäfer – das sind nur zwei von insgesamt 82 Marienkäferarten allein in Deutschland und weltweit sind es sogar circa 6.000 Arten. Und genauso ist es mit vielen anderen Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien. Bis heute weiß man noch nicht, wie viel Arten es überhaupt auf der Erde gibt, Schätzungen liegen zwischen fünf und 100 Millionen Arten.
Vielfalt der Gene
Die Artenvielfalt alleine macht jedoch nicht alle Unterschiede aus. Denn auch wir Menschen gehören alle zu einer Art, sehen jedoch sehr unterschiedlich aus. Genauso ist es auch bei vielen anderen Lebewesen. Stiefmütterchen gibt es in lila, gelb, rot, ja sogar in schwarz und auch nicht jede Tomatensorte schmeckt gleich. Zu einer Art gehören alle, die sich untereinander fortpflanzen können – unterscheiden können sich die Individuen einer Art jedoch trotzdem, und zwar aufgrund unterschiedlicher Gene. Auch diese genetische Vielfalt ist Bestandteil der biologischen Vielfalt.
So wie die Wüstenrennmaus in den Wüsten und Steppen Afrikas und Asiens Zuhause ist, so braucht der Clownfisch seine Anemone im Korallenriff und das Reh ein Mosaik aus Wiesen und Wäldern. Die Vielfalt der Lebensräume geht noch weit darüber hinaus und alle sind wichtig, denn nicht nur unterschiedliche Arten haben sich im Laufe der Evolution entwickelt, sondern ebenso haben sich diese Arten an verschiedenste Lebensräume angepasst. Hierzu zählen auch unsere Städte, Parks und Felder, denn auch hier tummelt sich das Leben. Diese Vielfalt ermöglicht es den unterschiedlichsten Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, entsprechend ihrer Ansprüche und Bedürfnisse leben zu können.
„Faszination Ecuador: Kleines Land, große Vielfalt“ – ein Bericht von Lisa Klostermann

