Die Ente

Man sieht sie nicht nur an den Gewässern auf den Land, sondern auch in unseren städtischen Gewässern: die Ente und der Mensch haben eine lange gemeinsame Geschichte. Schon früh wurden Enten vom Mensch als Haustier gezüchtet, denn man verwertet ihre Eier, ihr Fleisch und ihr Gefieder.

Zu der Familie der Entenvögel gehören 150 Arten, darunter auch Gänse und Schwäne. Gemeinsam haben die Entenvögel ihren langen, breiten Körper, die weit hinten ansetzenden Beine und ihre Schwimmhäute. Außerdem wird häufig ein Geschlechtsdimorphismus beobachtet, also der starke Unterschied im Gefieder zwischen Männchen und Weibchen. Entenvögel können fliegen, manche sogar bis in 8.000 Meter Höhe und über weite Strecken.

Die Stadtenten, die wir kennen, sind zumeist Mischlinge der Stockenten und der Hausenten. Deswegen können sehr unterschiedlich gefärbte Formen auftreten. Vielerorts werden sie von Menschen mit Brot gefüttert, was den Tieren aber schadet. Brot enthält nicht – wie Schnecken und Wasserpflanzen – die notwendigen Nährstoffe. Das ständige Überangebot führt außerdem im zweiten Schritt zu einer Überpopulation von Enten. Auch das Gewässer elidet unter den nicht gefressenen Brotstücken.  Wer Enten im Winter helfen will, sollte lieber Eicheln, Getreide oder kleine Obststücke an sie verteilen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass für manche Gewässer aus den eben genannten Gründen ein Fütterungsverbot besteht.

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