Die Möwe

Möwen leben weltweit an Küstengebieten, manchmal auch auf hoher See oder im Binnenland. Besonders artenreich sind Möwen in den gemäßigten Zonen der beiden Erdhalbkugeln vertreten. Insgesamt gibt es 55 Arten dieser Segelflieger; in Deutschland und Nord- und Mitteleuropa ist vor allem die Silbermöwe verbreitet.

Die größten Bestände von Silbermöwen weist dabei Großbritannien auf. Doch auch in Deutschland versammeln sich zwischenzeitlich große Mengen der Vögel: bis zu 50.000 Vögel leben im Spätsommer und Herbst im Watt der Nordsee. Gewöhnlich kehren die Möwen aber zur Brutzeit ab Mai in ihre Heimat zurück, wo sie ihre Nester in Felsnischen oder Dünen bauen. Dabei suchen sie Standorte, die vor Bodenfeinden und Hochwasser schützen. Sind die Jungen geschlüpft, können sie bereits schwimmen und laufen; flügge werden sie allerdings erst nach 3-9 Wochen. Silbermöwen können 20 Jahre alt werden, andere Möwenarten sogar bis 30 Jahre alt.

 

Möwen sind generell sehr flexibel, wenn sie auf Nahrungssuche gehen. Größter Bestandteil ihrer  Nahrung sind Weichtiere, Krebse und kleine Fische. Sind diese aber nicht zu finden, weichen sie schnell auf Aas oder die Abfälle der Menschen aus. Viele Möwen können Meerwasser trinken, da sie das Salz herausfiltern und über die Nasenlöcher ausscheiden. Während Möwen noch im 19. Jahrhundert gefährdet waren, hat der Bestand sich durch Naturschutzgebiete, Gesetze zu ihrem Schutz und die große Nahrungsgrundlage stark vergrößert.

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