Der Haubentaucher

Der Haubentaucher macht seinem Namen alle Ehre: Man erkennt ihn an seinem rötlichen Federkleid und der auffälligen Federhaube. Insbesondere während des aufwendigen, mehrere Monate andauernden Balzens werden sowohl vom Männchen als auch vom Weibchen immer wieder die Federhaube und der Federkragen präsentiert.

Wie sein Name auch bereits sagt, ist das Leben des Haubentauchers eng mit dem Wasser und dem Tauchen verbunden. Seine Nahrung sucht sich der Haubentaucher unter Wasser, dort findet er kleine Fisch, Schnecken, Krebse, Wasserinsekten und Kaulquappen. Dazu taucht er meist über 30 Sekunden eine Strecke von 2-4 Metern. Die längste belegte Tauchstrecke ist sogar 40 Meter lang. Da Haubentaucher schneller tauchen als schwimmen, flüchten sie vor Fressfeinden meist unter Wasser. Sie schlafen und ruhen auch auf dem Wasser und haben kein Nest. Nur zur Brutzeit wird ein im Schilfgürtel auf dem Wasser schwimmendes Nest gebaut. Die frisch geschlüpften Küken können bereits schwimmen und sogar tauchen – ein weiterer Hinweis auf die starke Anpassung an das Leben auf dem Wasser.

Haubentaucher sind in ganz Europa verbreitet; außerdem leben sie in Nordafrika, Asien, Südafrika und Australien. Sie gelten weltweit nicht als gefährdet, in in ihren Siedlungsgebieten in Österreich und Luxemburg werden sie allerdings als bedroht eigestuft.

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